Bin ich ein „Herdentier“?

Jetzt ziehen sie wieder – Wildgänse flüchten vor dem Weihnachtsfest, Singvögel vor der Kälte. Viele Tiere sind gemeinsam unterwegs, ob in den Süden oder als Schwarm im Ozean: Das Kollektiv verspricht Schutz und Orientierung. Auch in sozialen Netzen bilden sich Meinungen und Follower. Und das oft schneller, als z.B. ein Vogelschwarm sich zum gemeinsamen Flug formiert.

Wie steht es um uns? Schwimmen wir zusammen mit dem Strom, laufen wir mit der Gruppe?

Oder sind wir allein unterwegs, vielleicht sogar in eine ganz andere Richtung? Oder wir sind aktuell nicht unterwegs, weil wir genau dort für uns richtig sind, wo wir jetzt stehen (daher das Wort „Standpunkt“!).

Es gibt keine allgemeingültig richtige Antwort auf die Frage, ob wir mit dem „Schwarm“ ziehen sollen. Wichtig ist dagegen, sich diese Frage zu stellen, damit wir nicht automatisch zum „Mitläufer“ werden. Der Mainstream der Meinungen und Bewegungen muss ja nicht automatisch (für uns) passend sein; nur weil viele in die selbe Richtung laufen oder die selbe Meinung unterstützen, muss dies ja nicht richtig sein. Allerdings kann es auch anstrengend werden, die eigene Meinung erstmal zu entwickeln und sich dann auch noch mit Wort und Tat daran zu orientieren. Besonders dann, wenn die Meinungen der „anderen“ (in ihrer Filterblase) davon abweichen. Mir hilft es dann, auf meine innere Stimme zu hören und mich zu fragen: Passt die Richtung zu mir? Zu meinen Werten und Überzeugungen, wofür ich stehe (= Standpunkt)?

Authentisch sein bringt langfristig den Erfolg!

Besuch in Bremen bei autonomen Robotern mit künstlicher Intelligenz – schon ganz schön schlau!

Kürzlich hatten wir mit dem KKE (Kommunikations-Kreis Eule) die fantastische Möglichkeit, einen fundierten und äußerst spannenden Überblick zu erhalten über die Themenfelder „Künstliche Intelligenz“ und „Robotik“. Wir waren eingeladen, mit unserer KKE-Gruppe das „Robotics Innovation Center (RIC) am Bremer Standort des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH“ zu besuchen.

Dr.-Ing. Thomas Vögele ist es gelungen, uns mit seinem auch für Laien verständlichen Überblick in die vielen verschiedenen Anwendungsfelder der Robotik und die damit verbundenen Forschungs- und Entwicklungsfelder der Künstlichen Intelligenz (KI) einzuführen – und zu begeistern!

Abtauchen in ferne Welten?

Maritime Explorationshalle

Was hier auf den ersten Blick wie ein indoor-Pool wirkt, birgt vielfältige Möglichkeiten, Projekte der Unterwasser-Robotik zu testen und weiterzuentwickeln. Dabei sind die späteren Einsatzfelder keinesfalls auf terrestrische Anwendungen beschränkt. Ein paar Takte Zukunftsmusik: Robotersysteme werden nachschauen, ob sich im Salzwasser unter dem Eispanzer des Jupitermondes Europa Spuren außerirdischen Lebens finden lassen.

Kann man das Rad neu erfinden?

KKE-Gruppe in der Weltraum-Explorationshalle

In der Weltraum-Explorationshalle werden verschiedene Robotersysteme getestet, die sich zukünftig mit und ohne Räder kletternd, laufend, rollend oder rutschend auf dem Mond oder anderen Himmelskörpern autonom bewegen werden.

Wird Künstliche Intelligenz uns ersetzen? Ist KI eine akute Bedrohung für den Menschen?

Auch diese Frage haben wir im KKE-Kreis und mit dem Referenten diskutiert. Erkenntnis: Es kommt – wie so oft – darauf an, von wem und zu welchem Zweck KI eingesetzt wird.

Ein Fazit dieser Diskussion aus dem KKE-Kreis (mit Blick auf die politische Weltlage und die gesellschaftlichen Entwicklungen):

Die aktuelle Bedrohung durch natürliche Dummheit ist viel größer als eine potentielle Bedrohung durch Künstliche Intelligenz.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Dr.-Ing. Thomas Vögele (DFKI / Robotics Innovation Center) für den spannenden Einblick und die Führung sowie bei Jens Peter Kückens (Unternehmenskommunikation) für die exzellente Organisation und Betreuung!

P.S.: In den Terminen des KKE (Kommunikations-Kreis Eule) knüpfen wir interessante Kontakte; externe Fachreferenten und Exkursionen reichern Wissen und Erfahrung an. Lebhafte Diskussionen führen zu einem erweiterten Blick „über den Tellerrand“. Wer sich dafür interessiert und teilnehmen oder mitmachen will, nimmt gern Kontakt zu uns über unsere Webseite KKE-online auf!

Wenn’s mal eng wird…

Natürlich ist es auch hilfreich, „gut fahren zu können“, im übertragenen Sinn: Wir brauchen auch Fähigkeiten, um eine Schwierigkeit zu meistern. Ebenso kann das passende „Fahrzeug“ (= die Mittel und Möglichkeiten) uns durch den Engpass bringen.

Aber das Wichtigste ist unsere Einstellung, unsere Haltung zur anstehenden Herausforderung, die Bereitschaft zu handeln. Zuversicht ist der Auslöser, dass es klappt und dass wir mit unserem Können gut „durchkommen“.

Ist Dein Glas halb voll? Prima – dann nimm‘ einen guten Schluck Zuversichtswasser und fahr‘ weiter!

An die eigene Grenze – und darüber hinaus!

Wenn wir nicht gelegentlich an unsere Grenzen gehen, wird unser Aktionsspielraum immer kleiner. So eine Grenze ist wie ein Gummiband, das unter Spannung steht: Wenn die Spannung nachlässt (weil wir sie nicht aufrechterhalten), zieht sich das Band zusammen. Und irgendwann haben wir uns so „eng“ gemacht, dass uns schon kleinere Anforderungen überfordern.

Das gilt im Sport, das gilt im Beruf, das gilt im Privaten – also: Neues probieren, Risiken eingehen, Grenzerfahrungen machen und daran wachsen!

… to boldly go where no one has gone before … (Star Trek)

Wann hast Du das letzte Mal etwas riskiert? Etwas ganz Neues getan? Vorher Herzklopfen gehabt und danach Glücksgefühle?

Also – dann wird es jetzt wohl Zeit! Und der kommende Sommer bietet mit seinen hellen und freundlichen Tagen beste Umfeld-Voraussetzungen indoor wie outdoor für spannende Grenz-Erfahrungen. Faszinierend!

Auch Pausen sind Meilensteine!

Unser Eulen-Tipp für eine gesunde Entwicklung und für die Osterferien – ob zu Hause oder unterwegs: Nimm‘ Dir nicht zu viel vor, auch wenn der Garten ruft, ein Familienfest ansteht oder die Urlaubskoffer noch nicht gepackt sind. Eine Pause ist ein wichtiger Meilenstein und gibt die Möglichkeit, den zurückgelegten Weg zu würdigen und die nächsten Etappen gelassen zu betrachten. Durchatmen, erholen und den Moment genießen – besonders jetzt im Frühling!

Die KKE-Eule wünscht allen KKE’lern und -Gästen eine wunderschöne Frühlingszeit und ein fröhliches Osterfest!

Alles Käse? Nur nicht aufgeben!!!


Link zu youtube: https://www.youtube.com/watch?v=DYBEZ-WYgv0

Zum Wochenende haben wir noch einen Tipp für Euch: NICHT AUFGEBEN!!!

Auch wenn die Situation düster und hoffnungslos erscheint – aus einer Herausforderung lässt sich auch etwas Gutes machen.

Die Zutaten:
eine Herausforderung,
gesunde Ernährung (Käse zum Beispiel enthält viel Protein und macht „Muckis“!),
motivierende Musik,
und die richtige Einstellung: „Nicht aufgeben!“

Was eine Maus kann, können wir doch wohl auch!

Robotik und KI: Ausstellungs-Tipp!

Der humanoide Roboter AILA des Robotics Innovation Center (DFKI GmbH, Foto: David Schikora)

Gern gebe ich einen Tipp unseres KKE-Mitglieds Peter Henckel weiter:
Vom 15. Februar bis zum 15. Juni 2019 gibt es in Bremen im „Haus der Wissenschaft“ eine neue Ausstellung aus der Reihe „einfach wissenswert!“ zum Thema

Robotik und Künstliche Intelligenz

Folgt diesem Link und Ihr bekommt weitere Details zur Ausstellung (was – wo – wann).

Die Ausstellung ist eine gute Vorbereitung auf unseren geplanten KKE-Termin am 7. Oktober, wo wir uns mit „Künstlicher Intelligenz / Schwerpunkt „Robotik“ beschäftigen wollen.

Der erste Schritt ist gemacht…

… welche Spuren haben wir hinterlassen?

Was hatten wir uns für den Jahresbeginn vorgenommen, was haben wir (schon) umgesetzt, was ist noch offen?

Stimmt die Ausrüstung, haben wir „das richtige Schuhzeug“ an für unseren geplanten Weg? Wie steht es um unser „BFM“, die Erfolgsformel für jedes Ergebnis?

BFM: Bereitschaft x Fähigkeit x Möglichkeit = Ergebnis

Regelmäßige Zwischenbilanzen helfen uns, unsere Ziele im Blick zu behalten und einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Am besten frühzeitig, nicht erst kurz vor einer „Deadline“.

Für sichtbare Spuren in der richtigen Richtung!

P.S.: Das gilt auch für alle, die die Verantwortung für einen der diesjährigen KKE-Termine übernommen haben. Die Themen- und Terminübersicht findet Ihr hier: KKE-online.de

Reduzierung auf das Wesentliche

So schön kann das (Jahres-)Ende sein

–ein Happy End ganz nach unserem Wunsch.
Es ist die Ruhe und die Reduzierung auf das Wesentliche in dieser Zeit, die uns die Dinge abschließen lässt und uns für Neues bereit macht.

Auf ins neue Jahr mit voller Kraft!

Die Eule wünscht allen KKE’lern, KKE-Gästen und -Interessenten schöne und erholsame Weihnachtstage und einen guten Jahreswechsel.

Wir freuen uns auf’s Wiedersehen in 2019 – die neuen KKE-Termine und -Themen sind hier online!

Das große Ganze entsteht aus vielen Details.

Aber manchmal „vergessen“ wir, dass wir selbst ein Teil sind und das „große Ganze“ mit ausmachen:
– wir sind ein Teil der Gesellschaft, über die wir vielleicht schimpfen,
– wir sind ein Teil der Firma, für die wir arbeiten, von der wir uns aber nicht genügend gehört fühlen,
– wir sind ein Teil der Familie, mit der wir verwandt, aber nicht verbunden sind.

Das „große Ganze“ läßt sich nur entwickeln und verbessern, wenn wir selbst als Teile des Ganzen, d.h. jeder einzelne, daran mitwirken mit dem, was wir können.

Jetzt, im Sommer, wo es viele von uns ans Meer zieht, ist die passende Zeit anzufangen.

Auch eine gute Gelegenheit – mit den Füßen im Wasser und dem Blick auf den Horizont gerichtet – sich darüber klar zu werden, was unser Anteil an der Entwicklung des „großen Ganzen“ ist und was wir tun können, um damit jetzt zu beginnen. Damit wir auch in Zukunft aus Erfolg gerne „An-Teil“ nehmen!

Wir wünschen eine schöne Sommerzeit und „Meer“ gute Erkenntnisse!