Do or Die – mit BossHoss auf dem Laufband

Diese Woche bin ich mit BossHoss gelaufen. Ich auf dem Laufband, BossHoss lief auf dem MP3-Player – schnell, laut, motivierend. Und inspirierend für mich war auch der Titel: „Last Day (do or die)“ – Letzter Tag (jetzt geht’s um’s Ganze / mach’s oder stirb)! Okay, heute ist (hoffentlich) noch nicht mein allerletzter Tag, aber…

… genau dieser Tag ist auch einzigartig, er wird nicht zurückkommen, „a second gets no second try“! So, wie ich ihn gestalte, wird er für immer sein!

Gerade an Tagen, die sich nicht so erfreulich entwickeln, deren Ereignisse nervig oder ärgerlich sind, an denen wir uns abhetzen oder sonstwie froh sind, wenn sie endlich rum sind, lohnt sich eine Laufpause. Und die Frage: Wenn dies mein letzter Tag sein sollte – wäre das, worüber ich mich gerade ärgere / aufrege / wofür ich meine Ernergie verwende – wäre DAS dann wirklich wichtig? Nein? Was wäre stattdessen für mich wichtig?

Und schon habe ich wieder einen Ansatz, auch aus diesem Tag noch das Beste für mich zu machen. Machen – denn nur mit der 3-M-Methode (man müsste mal…) wird’s sicher nichts. Das gilt für Sport und Fitness, das gilt für mehr Zeit für das Wesentliche, das gilt eigentlich für alles, was wir wollen.

„The mission is decision – do or die!“
Wir haben es selbst in der Hand. Oder in den Beinen – also lauf!!!

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#AUFSTEHEN und laufen!

Diese Pressemitteilung von Thomas Müller geben wir gerne weiter!!!

Ihren gemeinsamen Marathonlauf in Hamburg am 17.04.16 wollen Dr. Michael Heiß vom TC Hansa-Stuhr und Thomas Müller vom ATS Buntentor Bremen der Initiative „#AUFSTEHEN gegen Rassismus“ widmen und entsprechende Spenden erlaufen.

„Es ist mein 20. Marathon und wir beide bringen dieses Jahr genau 120 Lebensjahre zusammen. Deshalb wollten wir gemeinsam für die gute Sache beitragen, denn unsere Alternative ist Solidarität“,

sagte Thomas Müller.

„Wir beide leben seit 60 Jahren in diesem offen, freien und reichen Land. Wir brauchen Zuwanderung und es ist unsere Pflicht, den Armen und Verfolgten eine Heimat zu geben. Im Gegenzug werden wir in unserem Land durch eine große Vielfalt beschenkt. Die auftretenden Schwierigkeiten und Probleme können wir als Gesellschaft locker lösen. Wir möchten nicht in einer Gesellschaft leben, die von irgendeiner Leitkultur geprägt und dominiert wird.“ meint Michael Heiß.

Aufstehen_T-shirtsDie Laufshirts sind entsprechend bedruckt und es wurden bereits drei Sponsoren gefunden, die jeden gelaufen Kilometer mit 5 Euro vergüten. Nach weiteren Sponsoren wird gesucht und jeder Beitrag in jeder Höhe ist willkommen.

Das Geld wird der Initiative „#AUFSTEHEN gegen Rassismus“ (NaturFreunde Deutschland, www.aufstehen-gegen-rassismus.de) direkt Verfügung gestellt werden. Die Kontodaten und das Stichwort können über die Kontaktdaten erfragt werden.

Dr. Michael Heiß ist selbständiger Geograf und ehrenamtlich tätig bei den Naturfreunden Bremen und bildet junge Klimascouts in Deutschland und Afrika aus. Thomas Müller ist Polizeibeamter, kultureller Trainer und Kriminologe in Bremen und ehrenamtlich tätig bei Amnesty International in der Gruppe „Polizei und Menschenrechte“.

Kontakt: Thomas Müller
Auf der Hammworth 5
27711 Osterholz-Scharmbeck
Telefon: 01520/8961474
thgmueller@web.de

Morgens am Deich: Gib mir ein Muuuuh!

Heute morgen beim Laufen am Deich war ich ziemlich überrascht. Eigentlich haben wir hier nur Schafe, und die sind im Dezember nicht draußen. Aber doch, es war ganz deutlich zu hören: Muuh! Muuh! Muuh! Eine Kuh? Hat der Besitzer des Resthofes, an dem ich gerade vorbeitrabte, jetzt eine Kuh? Eigentlich unwahrscheinlich, im Stall stehen doch seit Jahren nur Reitpferde.

Muuh! Muuh! Muuh! Das ging eine Zeitlang immer weiter – verdächtig gleich laut und im gleichmäßigen Rhythmus. Einfach irritierend.

Ich blieb stehen, lauschte angestrengt. Das Muhen schien eher aus dem Hof selbst zu kommen und das auch noch aus dem ersten Stock! Und jetzt ging dort auch noch ein Licht an und wanderte im Raum langsam und zunehmend nach oben! Dann stoppte das Muhen abrupt, um kurz darauf wieder anzufangen.

Nun dämmerte es bei mir: Da hat einer einen Tageslichtwecker mit simuliertem Sonnenaufgang und „Naturgeräuschen“ – hab‘ ich neulich in der Werbung gesehen. Und der Schläfer hat sich für Kuhgeräusche als Weckhilfe entschieden – und das im Winter!

„Gib mir ein ‚Muuuuh‘ und es werde Licht!“

Klar, Vögel hat ja jeder… Die Uhrzeit stimmte auch, denn gerade ging draußen die Sonne auf, ganz ohne Kuh-Alarm.

 

Nur 5 Minuten mit dem Hund raus!

Bald ist Jahresanfang. Falls Sie gute Vorsätze umsetzen wollen, nehmen Sie Ihren Hund mit.

Der Tipp funktioniert auch für nicht-Hundehalter. Artikel weiterlesen auf dem ISS-Blog!

Mit dem Hund raus zum „Runner’s High“ – und Kaffee danach…

Eine (alte) Seglerweisheit lautet: Der richtige Zeitpunkt zum Reffen der Segel ist dann, wenn Du das erste Mal darüber nachdenkst. MEINE (neue) Läufer-Weisheit lautet analog: 

Der richtige Zeitpunkt zum Laufen ist dann, wenn Du das erste Mal wieder darüber nachdenkst.

Und das war heute morgen – ganz früh, als ich nur halb-, die Vögel aber schon ganz wach waren. Auch mein kritischer Blick aus dem Fenster hat keine Gegenargumente geliefert: Wolkenlos, kein Sturm, kein Gewitter in Sicht. Also habe ich mich aus dem Bett und in meine Laufklamotten geschwungen, die Schuhe geschnürt und den Hund rausgezerrt. Keine Angst, liebe Tierfreunde: Von meinem inneren Schweinehund ist die Rede, der ist morgens und auch überhaupt nicht immer lauffreudig. Eher so wie der Mops in der Almased-Werbung, der den Strand entlanghechelt.

Der Hund musste also mal wieder raus – und nach 15 Minuten hat er sich sogar darüber gefreut! Außerdem hatte ich gestern mit Begeisterung das Taschenbuch „Mehr Power!“ von Jürgen Brater zu Ende gelesen, in dem viele kluge, nachvollziehbare und wissenschaftlich belegte Dinge stehen, woher unsere körperliche und geistige Energie kommt. Nämlich unter anderem und vorrangig von Bewegung. In dem Kapitel über „Flow“ war auch vom „Runner’s High“ die Rede, und all das ging mir heute morgen durch Kopf und Beine.

Heute blieben zwar sowohl Flow als auch Runner’s High leider aus. Dafür hat es sich aber sehr gut angefühlt, den richtigen Zeitpunkt zum Laufen erwischt und den „Hund“ zum Laufen gebracht zu haben. Und mein absolutes High-Light war der „Kaffee danach“, liebevoll von meiner besseren Hälfte zum Frühstück serviert (Danke ♥!).

Mein TIPP: Öfter mal mit dem Hund rausgehen und auf die innere Stimme hören, um den besten Zeitpunkt zu erwischen! Und danach Kaffee genießen!!!