Besuch in Bremen bei autonomen Robotern mit künstlicher Intelligenz – schon ganz schön schlau!

Kürzlich hatten wir mit dem KKE (Kommunikations-Kreis Eule) die fantastische Möglichkeit, einen fundierten und äußerst spannenden Überblick zu erhalten über die Themenfelder „Künstliche Intelligenz“ und „Robotik“. Wir waren eingeladen, mit unserer KKE-Gruppe das „Robotics Innovation Center (RIC) am Bremer Standort des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH“ zu besuchen.

Dr.-Ing. Thomas Vögele ist es gelungen, uns mit seinem auch für Laien verständlichen Überblick in die vielen verschiedenen Anwendungsfelder der Robotik und die damit verbundenen Forschungs- und Entwicklungsfelder der Künstlichen Intelligenz (KI) einzuführen – und zu begeistern!

Abtauchen in ferne Welten?

Maritime Explorationshalle

Was hier auf den ersten Blick wie ein indoor-Pool wirkt, birgt vielfältige Möglichkeiten, Projekte der Unterwasser-Robotik zu testen und weiterzuentwickeln. Dabei sind die späteren Einsatzfelder keinesfalls auf terrestrische Anwendungen beschränkt. Ein paar Takte Zukunftsmusik: Robotersysteme werden nachschauen, ob sich im Salzwasser unter dem Eispanzer des Jupitermondes Europa Spuren außerirdischen Lebens finden lassen.

Kann man das Rad neu erfinden?

KKE-Gruppe in der Weltraum-Explorationshalle

In der Weltraum-Explorationshalle werden verschiedene Robotersysteme getestet, die sich zukünftig mit und ohne Räder kletternd, laufend, rollend oder rutschend auf dem Mond oder anderen Himmelskörpern autonom bewegen werden.

Wird Künstliche Intelligenz uns ersetzen? Ist KI eine akute Bedrohung für den Menschen?

Auch diese Frage haben wir im KKE-Kreis und mit dem Referenten diskutiert. Erkenntnis: Es kommt – wie so oft – darauf an, von wem und zu welchem Zweck KI eingesetzt wird.

Ein Fazit dieser Diskussion aus dem KKE-Kreis (mit Blick auf die politische Weltlage und die gesellschaftlichen Entwicklungen):

Die aktuelle Bedrohung durch natürliche Dummheit ist viel größer als eine potentielle Bedrohung durch Künstliche Intelligenz.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Dr.-Ing. Thomas Vögele (DFKI / Robotics Innovation Center) für den spannenden Einblick und die Führung sowie bei Jens Peter Kückens (Unternehmenskommunikation) für die exzellente Organisation und Betreuung!

P.S.: In den Terminen des KKE (Kommunikations-Kreis Eule) knüpfen wir interessante Kontakte; externe Fachreferenten und Exkursionen reichern Wissen und Erfahrung an. Lebhafte Diskussionen führen zu einem erweiterten Blick „über den Tellerrand“. Wer sich dafür interessiert und teilnehmen oder mitmachen will, nimmt gern Kontakt zu uns über unsere Webseite KKE-online auf!

Robotik und KI: Ausstellungs-Tipp!

Der humanoide Roboter AILA des Robotics Innovation Center (DFKI GmbH, Foto: David Schikora)

Gern gebe ich einen Tipp unseres KKE-Mitglieds Peter Henckel weiter:
Vom 15. Februar bis zum 15. Juni 2019 gibt es in Bremen im „Haus der Wissenschaft“ eine neue Ausstellung aus der Reihe „einfach wissenswert!“ zum Thema

Robotik und Künstliche Intelligenz

Folgt diesem Link und Ihr bekommt weitere Details zur Ausstellung (was – wo – wann).

Die Ausstellung ist eine gute Vorbereitung auf unseren geplanten KKE-Termin am 7. Oktober, wo wir uns mit „Künstlicher Intelligenz / Schwerpunkt „Robotik“ beschäftigen wollen.

Buchtipp: Der neue Schätzing – Denkanstösse und Unterhaltung

Wir haben uns im KKE schon mit KI (= künstliche Intelligenz) beschäftigt – die Eule gibt heute einen Buchtipp, der sich u.a. auch damit befaßt:

Frank Schätzing „Die Tyrannei des Schmetterlings“.

Dieses Buch ist nicht nur spannend und unterhaltsam, es wirft auch viele weitergehende Fragen auf, die uns im KKE schon beschäftigt haben oder noch beschäftigen könnten:

– Wie können wir KI entwickeln und nutzen, ohne uns selbst zu schaden (oder gar auszulöschen)?
– Was macht die Einzigartikeit von Menschen aus – ist eine perfekte Kopie gleich dem Original?
– Was ist Glück – und könnte man das in eine einzige Formel bringen? (Gemessen wird es ja im „Glücksatlas“ schon seit Jahren, und angeblich sind die Schleswig-Holsteiner glücklicher als die Bayern oder die Menschen in Sachsen-Anhalt)
– Wieviel Grauzonen im Wertesystem brauchen wir, damit Werte als unsere „Leitplanken“ funktionieren können und nicht als Korsett empfunden werden?

Zum Thema KI ein kurzes Schnuppervideo von Frank Schätzing:

Die Eule wünscht ein gutes Lesevergnügen und freut sich auf anregende Diskussionen zu den Themen!